Wir gestalten die Energiewende in Deutschland und Europa

Als treibende Kraft bei der Entwicklung von Datenkommunikations- und Datensicherheitslösungen, schafft devolo internationale Standards im Rahmen seiner Mitgliedschaft in namhaften Organisationen und Verbänden. devolo engagiert sich gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern bei der Erforschung und Gestaltung der Energiezukunft. Um den Herausforderungen der Energiewende mit innovativen Produkten und Services erfolgreich zu begegnen, sind wir Konsortialpartner in den drei SINTEG-Projekten C/sells, enera und WindNODE. Darüber hinaus beteiligen wir uns aktiv in weiteren nationalen wie internationalen Projekten. Das Engagement reicht dabei von der Zusammenarbeit mit Universitäten bis hin zu Kooperationen mit namhaften Unternehmen der Industrie.

Aktuelle Projekte

C/sells


C/sells ist Europas einzigartiges Schaufenster für die dezentrale Energiewende mit einem intelligenten Energiesystem. C/sells zeigt, wie die Energiewende aussehen wird: zellulär, partizipativ und vielseitig.

WindNODE


Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands

Enera


In der nordwestdeutschen Modellregion wird unser Energiesystem auf eine neue Entwicklungsstufe gehoben.

STeP


Powerline-Forschung. STeP entwickelt praxistaugliche Kommunikationslösungen für das intelligente Energienetz.

MEDIT


Schutz vor IT-Angriffen und IT-Ausfällen für eine sichere, stabile und zuverlässige Stromversorgung in deutschen Netzen.

Connect


21 europäische Unternehmen erforschen ein wirklich vernetztes, effizientes und sicheres Smart Grid.

Callia


Grenzüberschreitende Integration Erneuerbarer Energien ins europäische Stromnetz.

SiDaFab


Sicherheitslösungen und sichere Datenkommunikation für die Industrie der Zukunft

“Eine gemeinsame, projektbasierte Forschung mit anderen Unternehmen der Energiebranche sowie mit renommierten Universitäten und Fachhochschulen gewährleistet innovative und zukunftsweisende Lösungen für die dezentrale, digitale und erneuerbare Energielandschaft in Europa.”

 

Prof. Dr. Michael Koch, Leiter Geschäftsbereich Smart Grid

Abgeschlossene Projekte

SEnCom - Systemsicherheit von Energieversorgungsnetzen

Die steigende Integration von dezentralen Einspeisern und Lasten, insbesondere in der Verteilungsnetzebene, stellt den Netzbetrieb und die Netzplanung vor neue Herausforderungen.
Zukünftig ist die Vernetzung und Kommunikation einer Vielzahl energietechnischer Komponenten aus den Bereichen der Zustandserfassung, der Steuerung und Regelung erforderlich. Um einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb gewährleisten zu können, ist es zwingend notwendig, dass insbesondere Kommunikationsschnittstellen und -strukturen mit vermindertem physikalischem Zugangsschutz (z.B. bei Erzeugungsanlagen in Endkundenhand) keinen externen Eingriff in den Netzbetrieb haben. 
Das Projekt SEnCom soll sicherheits- und zuverlässigkeitsrelevante Herausforderungen bei der Integration von Kommunikationsinfrastruktur in die Verteilungsnetze aufdecken und sowohl die Möglichkeit von externen Eingriffen in die Kommunikationssysteme als auch deren Auswirkungen auf den Netzbetrieb analysieren. 

 

Die Analyse wird auf aktuellen Arbeiten der devolo AG, der Hochschule Rhein-Main, der Hochschule Bremen, der RWTH Aachen University und der P3 Group aufbauen.

 

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ENERGIE - Erfassung der niederspannungsseitigen Netzzustandgrößen in Echtzeit

Im Verbundprojekt „Erfassung der niederspannungsseitigen Netzzustandgrößen in Echtzeit“ (ENERGIE) erforscht die devolo AG zusammen mit den Stadtwerken Krefeld Netze GmbH, Janitza electronics GmbH sowie den akademischen Partnern Hochschule Düsseldorf und Universität Duisburg-Essen die Anwendung der G3-PLC Technologie auf Verteilnetzebene. Übergeordnetes Ziel ist es, den Netzzustand nur an strategisch wichtigen Punkten auf der Niederspanungsseite sensorisch zu ermitteln und diese Daten für Netzplanungs- und Betriebsangelegenheiten der Netzführung zu verwenden. Dieser Ansatz entspricht nicht den bisherigen Konzepten, die eine flächendeckende Ausrüstung mit Smart Metern vorsehen und ist bislang einzigartig. Mit Hilfe mathematischer Verfahren (bspw. state estimation) sollen die Netzzustände in Echtzeit orts- und zeitbezogen berechnet werden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Projekt werden im Rahmen eines realen Feldtests auf Ihre Praxisrelevanz untersucht und statistisch ausgewertet.


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SmartLive - Nachhaltige Innovationsentwicklung im Living Lab für Smart Home/Smart Energy

Beim SmartLive-Projekt steht die Nutzerfreundlichkeit von Smart Home Systemen im Forschungsfokus. Die aktive Einbindung von Endverbrauchern stellt sicher, dass erarbeitete Lösungen mit dem Bedarf der Nutzer überein stimmen.

devolo liefert in diesem Projekt Hard- und Software (devolo Home Control) und optimiert mit den Forschungserkenntnissen seine Smart Home Lösung. Als Powerline-Pionier steuert devolo zudem wertvolle Erfahrungen aus dem Bereich Heimvernetzung und Smart Grid bei. Die zukünftige Einbindung von Stromzählerdaten und flexiblen Stromtarifen in das Smart Home ist wesentlicher Forschungsbestandteil bei devolo. Dazu gehört auch die Entwicklung einer Steuerbox, die das Ansteuern von beispielsweise Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen oder Elektromobilen ermöglicht und diese somit in das Smart Home integriert.

 

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SPIDER - Sichere Powerline-Datenkommunikation im intelligenten Energienetz

Smarte Energienetze benötigen sichere Kommunikation. Aufgrund der Verarbeitung und Zusammenführung personenbezogener Verbrauchsdaten in Messsystemen, sind die gesetzlichen Auflagen bezüglich Datenschutz und Datensicherheit besonders hoch und werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rahmen sogenannter Schutzprofile und Technische Richtlinien vorgegeben. Im Rahmen des Verbundprojektes „Sichere Powerline-Datenkommunikation im intelligenten Energienetz“ (SPIDER) erforschen und entwickeln führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen Konzepte zur sicheren powerline-basierten Datenübertragung in zukünftigen intelligenten Energienetzen. Innovative Ansätze wie Trusted Network Connect, laufende Integritätsmessungen oder auch ein sicherer Bootvorgang sind Kennzeichen der entwickelten Prototypen. Im engen Austausch mit namhaften Anbietern entsprechender Administrations-software stellen die Projektpartner die Einbindung in eine übergelagerte Backend-Infrastruktur sicher. Das Projekt endet mit realen Feldtests und deren Auswertung.

 

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ACEMIND / AutoConfig 2.5 - Flexible Nutzung verschiedener Datenübertragungswege

Im Rahmen der Initiative Eureka/Celtic+ zielt das von der EU geförderte Forschungsprojekt ACEMIND (Advanced Convergent and Easily Manageable Innovative Networks Design) auf die Vereinfachung der Installation und Nutzung von Smart Home Komponenten ab - unabhängig von der zugrundeliegenden Kommunikationstechnologie. ACEMIND will zudem ganz konkret auch entsprechende Endgeräte bieten, die bereits mit der verbesserten Selbst-Management-Fähigkeit des Netzwerks ausgestattet sind; darüber hinaus sollen diese Produkte auch ein komfortables Remote-Managements für Netzbetreiber ermöglichen. Die deutschen Beteiligten, devolo AG und IHP haben sich zudem im Förderprogramm „Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) innerhalb des Projekts „AUTOCONFIG2.5“ organisiert und so die Basis für eine noch engere Zusammenarbeit untereinander und im Projekt ACEMIND gebildet.

 

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Projekt ELABOX - Innovative elektromobile Ladesäulen-Kommunikation

Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen hat die devolo AG eine E-Mobility-Ladebox entwickelt, die neben dem reinen Ladevorgang auch eine bidirektionale Datenkommunikation zwischen Elektrofahrzeug und Ladestation ermöglicht. Hierzu wurde die Powerline GreenPHY Technologie verwendet, die einen IP-basierten breitbandigen Datenaustausch ermöglicht, wie er bspw. für die Übertragung von Entertainmentdaten oder ein Update des Navigationsgerätes benötigt wird.

 

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FINESCE - Future INternet Smart Utility ServiCEs

FINESCE (Future INternet Smart Utility ServiCEs) ist ein Projekt aus dem 7. Rahmenprogramm der EU. An verschiedenen Standorten in Europa werden durch Future Internet - Public Private Partnerships (FI-PPP) Demonstrationsprojekte im Bereich Smart Energy durchgeführt. Ziel dieser Demonstrationsprojekte ist es, den wachsenden Anforderungen der Dezentralisierung und Schwankungsanfälligkeit des Stromnetzes durch Wind- und Sonnenenergie gerecht zu werden. Powerline-Kommunikation spielt hierbei eine essenzielle Rolle und stellt eine der Schlüsseltechnologien für das Smart Grid dar.

 

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UUIS - Praxisnahe Entwicklung und Erprobung ganzheitlicher Energiemanagement-Lösungen

Das Forschungsprojekt UUIS „Ubiquitäre Umwelt-Informationssysteme“ fokussiert ganzheitliche Energiemanagement-Lösungen auf Basis neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Entwicklung neuer technischer Lösungen erfolgt in enger Kooperation mit den späteren Anwendern im sogenannten „Living Lab“, also ganz nah an der Praxis. Ziel des Projekts ist, die Anforderungen an betriebliche Informationssysteme zur Verwaltung, Erfassung und Verarbeitung von Umweltdaten mit neuen Smart Energy Technologien und Echtzeitsystemen zusammenzuführen. Auf Basis von Powerline-Kommunikation, tragen die echtzeitnahe Erfassung von Umwelt- und Energiedaten sowie die visuelle Aufbereitung entscheidend dazu bei, die Steuerung und das Management von Energieverbräuchen zu optimieren.

StromKOM - Stromzähler mit integriertem G3-PLC Modem

Das europäische Stromnetz wird in Zukunft intelligent sein. Das Förderprojekt StromKOM leistet dazu einen Beitrag. Projektziel war die Entwicklung eines intelligenten Stromzählers mit integrierter G3-Powerline-Technologie.


Von September 2013 bis Ende November 2015 haben die Projektpartner devolo, Universität Duisburg-Essen, Maxim integrated und Terranova einen prototypischen intelligenten Stromzähler entwickelt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie förderte das Projekt über das Förderprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM).


Bei der Entwicklung des 3-phasigen Stromzähler mit integrierter Powerline-Technik standen die hohen BSI-Anforderungen (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) an die Datensicherheit im Vordergrund. Darüber hinaus wurde eine hohe EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) sowie eine hohe Robustheit gegen Wechselrichter-Störungen angestrebt.

 

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